Kontaktlos in die Zukunft: Universitätsspital Basel optimiert Beschaffungsprozess
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Jennifer Jansch, Strategic Account Executive

Kontaktlose Bestellungen sind im Beschaffungsprozess das erklärte Ziel von vielen Krankenhäusern – leichter gesagt als getan? Nicht unbedingt. Das Universitätsspital Basel hat gemeinsam mit GHX eine Lösung entwickelt, die manuelle Prozesse bei Bestellungen minimiert. Die Einkäufer im USB haben so mehr Zeit für ihre strategischen und operativen Aufgaben gewonnen. Und das Spital in der Schweiz freut sich über die Einsparung von Prozesskosten.
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Effiziente Beschaffungsprozesse beginnen nicht erst mit der Bedarfsanforderung, sondern schon mit der Artikelsuche. Das Problem an der Geschichte ist, dass das Data Sourcing im Krankenhaus bisher alles andere als intuitiv ist. Das wirft Fragen auf: Wie sollte also eine Lösung aufgesetzt sein, damit Einkäufer und klinische Fachkräfte benötigte Produkte einfach finden? Welche Informationen müssen bereitgestellt werden, um Produkte schnell zu vergleichen? Und inwieweit profitiert die Gesundheitsorganisation von den richtigen Features für die Artikelsuche?
Unique Device Identification (UDI) ist kein neues Konzept, doch es zeigt sich, dass sich die harte Arbeit der Hersteller auszahlt und die Vorteile der eindeutigen Produktkennzeichnung über eine verbesserte Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten hinausgehen. Weniger Dokumentationsaufwand, mehr Transparenz in der Supply Chain, effizienteres Bestandsmanagement – Krankenhäuser können UDI-Informationen auch nutzen, um klinisch-integrierte Lieferketten zu etablieren. Ein Fall aus den USA zeigt, wie es funktionieren kann.
Die Artikelsuche in deutschen Krankenhäusern ist noch immer stark von manuellen Prozessen geprägt. Obwohl viele Lieferanten ihre Kataloge mittlerweile digitalisiert haben, kosten die Suche nach und der Vergleich von medizinischen Produkten viel Zeit. Kliniken sollten deshalb auf eine zentrale, digitale Lösung für die Artikelsuche setzen – und dabei das Thema Datenqualität nicht vergessen.

Einfache Suche, Filter-Funktionen, Kundenkonten – die Shopping-Riesen haben die Art und Weise, wie wir als Konsumenten einkaufen, grundlegend verändert. Gesundheitsorganisationen sollten sich ein Beispiel daran nehmen und die Beschaffung im Krankenhaus ähnlich einfach gestalten. Wenn es Kliniken ihren Bedarfsträger ermöglichen, Artikel über eine intuitive User Experience eigenständig zu bestellen und sie dabei auch noch auf eine zentrale Plattform setzen, profitieren nicht nur die Stationsmitarbeiter und die Einkäufer, sondern letztendlich die gesamte Gesundheitsorganisation.
Mit dem Lieferkettengesetz werden deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, ihrer globalen Verantwortung für die Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards besser nachzukommen. Diese Vorgabe zu nachhaltigem Handeln wirft auch im Gesundheitswesen viele Fragen auf: Inwiefern sind die Lieferketten von den neuen Regelungen betroffen? Was ändert sich für Krankenhäuser im Einkauf? Und welche Auswirkungen hat das Gesetz für die Entwicklung digitaler Supply-Chain-Lösungen?