Lieferkettengesetz unter der Lupe: Welche Auswirkungen hat das Gesetz für die Supply Chain im Gesundheitswesen?
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Dr. Christoph Luz, Geschäftsführer
Mit dem Lieferkettengesetz werden deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, ihrer globalen Verantwortung für die Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards besser nachzukommen. Diese Vorgabe zu nachhaltigem Handeln wirft auch im Gesundheitswesen viele Fragen auf: Inwiefern sind die Lieferketten von den neuen Regelungen betroffen? Was ändert sich für Krankenhäuser im Einkauf? Und welche Auswirkungen hat das Gesetz für die Entwicklung digitaler Supply-Chain-Lösungen?
Entscheider in deutschen Kliniken sehen ihre Organisationen vor einer düsteren Zukunft. Um dem Kostendruck im Gesundheitswesen zu trotzen, müssen sich Krankenhäuser besser früher als später neu ausrichten. Dabei sollten sie mit dem Bereich anfangen, in dem wahrscheinlich das größte Einsparpotenzial liegt: dem Einkauf im Krankenhaus. Welche Punkte gilt es bei der Ausarbeitung einer neuen Procurement-Strategie zu beachten? Und wie schaffen die Entscheider nahtlose Prozesse, um Zeit und Geld zu sparen?
Preis schlägt Qualität – dieses Credo im Einkauf von medizinischen Produkten und Geräten könnte bald endgültig der Vergangenheit angehören. Der Grund: Krankenhäuser vollziehen einen Wandel von einer preisorientierten zu einer wertorientierten Beschaffung. Doch welche Vorteile bietet dieser Ansatz eigentlich? Und wie lassen sich Value Based Procurement-Modelle von der Theorie auch wirklich in die Praxis umsetzen?
Das Gesundheitswesen erzeugt zwar riesige Datenmengen, Kliniken sind aber kaum in der Lage, die notwendigen Erkenntnisse für fundierte Entscheidungen zu gewinnen. Um die digitale Transformation einzuläuten, sollten Krankenhäuser deshalb auf eine ausgereifte Datenstrategie setzen. Welche Faktoren müssen Kliniken dabei beachten? Welche Vorteile bieten cloudbasierte Lösungen? Und wie lässt sich ein nahtloser Datenfluss und damit eine optimierte Lieferkette realisieren?
Digitale Lösungen sind im deutschen Gesundheitswesen auf dem Vormarsch, allerdings gibt es bei der Einführung oft einen Bremsklotz: die Anwender. Nicht selten macht sich bei IT-Projekten im Kreis der Stationsmitarbeiter Widerstand breit. Anstatt von digitalen Lösungen abzurücken oder viel Aufwand in Schulungen zu stecken, sollten Krankenhäuser vor allem bei der Bedarfsanforderung lieber auf eine intuitive Software setzen – und es damit einfach wie Amazon & Co. machen.
Suboptimale Lieferketten, mangelnde Transparenz, fehlerhafte Daten: Die Corona-Pandemie hat dem Gesundheitswesen schonungslos seine Schwächen vor Augen geführt. Gleichzeitig kann die Branche aus den vorherigen Versäumnissen lernen und die richtigen Schlüsse ziehen. Aber welche Erkenntnisse haben wir gewonnen? Und wie stellen sich Lieferanten und Krankenhäuser für künftige Krisen besser auf?
Netflix und das Gesundheitswesen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam, dabei kann die Branche viel vom Streaming-Anbieter lernen. Daten und prädiktive Analytik bilden auch in Krankenhäusern die Grundlage für einen personalisierten Service, der auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten ist. Aber wie lässt sich eine personalisierte User Experience im Gesundheitswesen erreichen?
Wie lassen sich die Kosten senken, ohne die Leistungen zu kürzen? In seinem letzten Artikel unserer Reihe über die digitale Transformation des Gesundheitswesens wirft James Minards einen Blick auf die finanziellen Vorteile der Digitalisierung und erklärt, wie innovative Lösungen Krankenhäusern helfen, kostspielige Ineffizienzen in der Lieferkette zu beseitigen, ohne die Qualität der Patientenversorgung zu gefährden.
Wie können Gesundheitsdienstleister die Zeit, die das Personal mit nicht-klinischen Aufgaben verbringt, durch einfache Verbesserungen ihrer Prozesse für die Beschaffung und die Bestandsverwaltung reduzieren? James Minards geht in seinem aktuellen Artikel über die Digitalisierung der Lieferkette auf diese Frage ein und verrät, wie Gesundheitsdienstleister von automatisierten Prozessen profitieren.
Gesundheitsdienstleister haben Zugang zu riesigen Datenmengen, aber gibt es auch eine Möglichkeit, diese effektiver zu nutzen, um ihre Prozesse zu verbessern und bessere Ergebnisse für ihre Patienten zu erzielen? In seinem zweiten Artikel über die digitale Transformation untersucht James Minards, wie Krankenhäuser Daten nutzen können, um ihr Beschaffungs- und Bestandsmanagement zu automatisieren und so wertvolle Zeit zurückzugewinnen, die sie in die Patientenversorgung investieren können.