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Verfolgen Sie unsere Gedanken zu den neusten Entwicklungen im Gesundheitsökosystem auf unserem Blog. Dabei erfahren Sie von unseren Experten, wie Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften, Hersteller und Lieferanten gemeinsam den digitalen Wandel in der Branche vorantreiben können. Für effizientere Prozesse im Bestell- und Auftragsmanagement. Und für eine bessere Patientenversorgung.

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  • Digitalisierte Lieferketten für eine bessere Patientenversorgung

James Minards

Country Sales Manager UK & Irland
Donnerstag, 3. Juni 2021

Kann eine digitalisierte Lieferkette zu einer besseren Patientenversorgung führen?

Die digitale Umgestaltung der Lieferkettenprozesse von Krankenhäusern und Gesundheitsdienstleistern bringt nicht nur erhebliche finanzielle Vorteile und Effizienzgewinne, sondern kann sich auch äußerst positiv auf die Patientenversorgung auswirken. Erfahren Sie von James Minards, warum die digitale Transformation der Lieferkette im Gesundheitswesen der Schlüssel zu wesentlich höheren Standards der Patientenversorgung sein kann.

Die Digitalisierung der Lieferkette im Gesundheitswesen kann eine Reihe von Effizienzvorteilen mit sich bringen und dazu beitragen, die Kosten zu senken sowie die Vorgänge im Beschaffungswesen zu vereinfachen. Ich behaupte sogar, dass die richtige Nutzung von Daten und Technologie nicht nur dem Krankenhaus oder der Gesundheitseinrichtung zugutekommt, sondern sich auch positiv auf die Patientenversorgung auswirken kann. Bleibt nur eine Frage: Wie soll das gehen?

Das Zauberwort hier lautet Transparenz. Durch die datengesteuerte Umwandlung des Bestandsverwaltungssystems eines Krankenhauses oder eines Gesundheitsträgers haben Ärzte Zugang zu einer verbesserten Datenerfassung von Materialien. Dazu zählen bspw. die Echtzeitverfolgung von Seriennummern, Verfallsdaten und anderen wichtigen Chargeninformationen. Durch die bessere Sichtbarkeit von Produktinformationen erhalten Ärzte und anderes Klinikpersonal einen besseren Einblick in die von ihnen verwendeten Materialien. Netter Nebeneffekt: Eine verbesserte Datenerfassung ermöglicht auch eine bessere Nachverfolgung bereits verwendeter Materialien.

 

Digitale Lösungen fördern Standardisierungen und die Einhaltung von Vorschriften

Theorie schön und gut, aber wie kann das in der Praxis aussehen? Nehmen wir einmal das Beispiel einer Operation eines Patienten, bei dem eine Titanhüfte eingesetzt wird. Hat das Klinikpersonal das verwendete Implantat dokumentiert, können im Falle eines Rückrufs der verwendeten Materialcharge verbesserte Kontrollen und proaktive Maßnahmen ergriffen werden – ein Schritt, der bald ohnehin notwendig wird. Mit Einführung des Medicines and Medical Devices Act sind Krankenhäuser in Großbritannien gesetzlich dazu verpflichtet, derartige Daten zu erfassen. Diese neue Gesetzgebung, die von der Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) überwacht wird, stärkt also den Fokus auf die Patientensicherheit.

Bei GHX ermöglichen wir durch unsere Arbeit eine bessere Standardisierung und Einhaltung von Vorschriften, um das Wohl der Patienten schnell und effektiv zu verbessern, wie das Beispiel des St. James Krankenhauses in Dublin zeigt. Durch den Einsatz der digitalen Lösung von GHX war das größte akademische Lehrkrankenhaus in der Republik Irland in der Lage, neue Standards und Vorschriften im Gesundheitswesen schnell einzuführen und die damit verbundenen Daten zu nutzen.

 

Automatisierung von Lagerbestandsüberprüfungen und Beschaffungsprozessen

Der Unique Device Identifier ist nur ein Beispiel dafür, wie das Klinikpersonal wertvolle Informationen erhält, um fundierte Entscheidungen zu treffen, die letztendlich die Patientenversorgung verbessern. Neben der Nachverfolgung von Gesundheitsmaterialien optimiert die digitale Aufrüstung der medizinischen Versorgungskette also auch die Patientensicherheit, indem sie datengestützte Entscheidungsprozesse fördert und die Einhaltung von Vorschriften gewährleistet. Zeitaufwändige Aufgaben wie Lagerbestandsüberprüfungen und die Beschaffung lassen sich ebenfalls automatisieren – ganz zur Freude der Patienten. Anstatt die Lagerbestände zu verwalten, kann sich das Klinikpersonal wieder auf klinische Aufgaben konzentrieren und seine Zeit den Patienten widmen.

Sie sehen, die digitale Umgestaltung der Lieferkettenprozesse in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen bringt nicht nur finanzielle und Effizienzvorteile mit sich, sondern kann sich auch äußerst positiv auf die Patientensicherheit auswirken. Von der besseren Sichtbarkeit und Nachverfolgung klinischer Materialien bis hin zur Verringerung des Zeitaufwands für Verwaltungsaufgaben und der Möglichkeit für Krankenschwestern und Ärzte, sich mehr auf die Patientenversorgung zu konzentrieren – die datengestützte Digitalisierung im Gesundheitswesen kann der Schlüssel zu einer wesentlich besseren Patientenversorgung sein.

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